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Fr, 03.09.10, aktualisiert: 12:48  

Glau
Der Ort Glau (ca. 329 Einwohner) , zur Stadt Trebbin gehörend, mit der Friedensstadt und seinem Wildgehege Glauer Tal ist ein interessanter Anziehungspunkt für Besucher.

Im Brandenburgischen Historischen Ortslexikon finden wir in Magdeburger Lehnbüchern einen ersten urkundlichen Eintrag mit "Gloych" 1368 datiert. Auch andere Namen wie "villam Glaw" 1383, "Glowe 1446 , Glaw 1534 und Glau 1861 tauchen dort auf. In einer Generalkarte von 1683 wird es als regelmäßiges Platzdorf erwähnt.

Ein wichtiger Bestandteil des Dorfes Glau ist ihre Freiwillige Feuerwehr. Sie feierte im Mai 2004 ihr 70-jähriges Bestehen. Die Kameraden haben auf ihr Gebäude im September 2004 ein neues Dach gesetzt. Weiterführende und abschließende Arbeiten im Dachgeschoss sind für das Jahr 2005 vorgesehen. Wenn der Ausbau abgeschlossen ist, besitzt Glau ein kleines Dorfbegegnungs-Zentrum.

Ein Dorfanger gibt dem Ort Glau ein prägendes Gesicht. Das frisch gesandstrahlte Denkmal, von Bäumen umsäumt, inmitten des Platzes, erinnert stumm an die Gefallenen im Ersten Weltkrieg. Ein Wegweiser auf dem Halbrund weist zum Friedhof der Johannischen Kirche, vorher führt der Weg am dorfeigenen Friedhof vorbei.

Weiter der Kreisstraße in Richtung Blankensee folgend, gelangt man nach einer lang gezogenen S-Kurve an eine Straßenkreuzung. Rechte Hand ist die Zufahrt zur Siedlung Friedensstadt, zur Linken führt die Straße nach ca. 400 Metern zum Eingang des Wildgeheges Glauer Tal.

Die Friedenstadt, zum Ort Glau gehörend, ist seit 1994 wieder im Eigentum der Johannischen Kirche (www.johannische-kirche.org).
Sie bietet eine kleine Ladenzeile, einen Biergarten, einen Streichelzoo, sowie verschiedene Dienstleistungs- und Kultureinrichtungen, z.B. auch eine Sauna. Im Heilinstitut finden Sie ärztliche oder zahnärztliche Hilfe und darüber hinaus Physiotherapie, Natur-Heilpraxis, Ergotherapie und Seelsorge.

Besucher des Wildgeheges Glauer Tal (160 ha Fläche eines ehemaligen Truppenübungsplatzes) erleben Natur pur. Über 100 Tiere der Wildarten Rot-, Dam- und Muffelwild verrichten dort als "Landschaftspfleger" ihre tägliche Arbeit und können dabei unter nahezu naturnahen Bedingen beobachtet werden.
(www.wildgehege-glau.de)

Für den Erholungssuchenden und den Wanderfreund sind die Glauer Berge mit guter Fernsicht ein lohnendes Ziel. Die Nähe zum Naturschutzgebiet Nuthe-Nieplitz-Niederung und zu Blankensee geben Besucher vielfältige neue Anreize, gerne wieder zu kommen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


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