Trebbin macht sich stark für den viergleisigen Ausbau der Anhalter Bahn

Die Stadt Trebbin setzt gemeinsam mit ihren Nachbarkommunen ein starkes Zeichen für die Zukunft des Schienenverkehrs in der Region. Ende Mai unterzeichneten die Städte und Gemeinden Trebbin, Ludwigsfelde, Jüterbog, Luckenwalde sowie die Gemeinde Nuthe-Urstromtal die Vereinbarung zur Gründung der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft (KAG) „Ausbau Anhalter Bahn“.

Mit dem Zusammenschluss bündeln die Kommunen ihre Kräfte, um ihre Interessen gegenüber Bund, Land Brandenburg und der Deutschen Bahn noch wirkungsvoller zu vertreten. Im Mittelpunkt steht dabei die Forderung nach einem durchgängigen viergleisigen Ausbau der Anhalter Bahn. Dieser gilt als wesentliche Voraussetzung für eine leistungsfähige und zukunftssichere Schienenverkehrsachse zwischen Berlin und dem südlichen Brandenburg.

Für die Stadt Trebbin besitzt dieses Vorhaben eine besondere Bedeutung. Als wichtiger Standort entlang der Bahnstrecke ist die Stadt auf eine moderne und zuverlässige Verkehrsinfrastruktur angewiesen. Bürgermeister Ronny Haase begrüßt die Gründung der Arbeitsgemeinschaft ausdrücklich:

„Der Ausbau der Anhalter Bahn ist für die Entwicklung unserer Stadt und der gesamten Region von zentraler Bedeutung. Nur mit einer leistungsfähigen Schienenanbindung können wir den steigenden Anforderungen an Mobilität, Klimaschutz und wirtschaftliche Entwicklung gerecht werden. Gemeinsam mit unseren Partnerkommunen wollen wir unsere Interessen mit einer starken Stimme vertreten.“

Die Gründung der KAG ist das Ergebnis eines mehrjährigen Abstimmungs- und Vorbereitungsprozesses. Die beteiligten Kommunen verbindet die Überzeugung, dass die Herausforderungen der Verkehrswende und des wachsenden Mobilitätsbedarfs nur gemeinsam erfolgreich gestaltet werden können.

Neben dem Engagement für den viergleisigen Ausbau wird die Arbeitsgemeinschaft künftig die Entwicklung des Bahnverkehrs entlang der Strecke kontinuierlich beobachten, analysieren und begleiten. Ziel ist es, frühzeitig auf Planungen und Entwicklungen Einfluss nehmen zu können und die Interessen der Bürgerinnen und Bürger der Region einzubringen.

In den kommenden Monaten wird die KAG ihre Arbeitsstrukturen weiter ausbauen und konkrete Schwerpunkte sowie Projekte definieren. Für Trebbin bedeutet die Mitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft einen wichtigen Schritt, um die Zukunft der Mobilität aktiv mitzugestalten und die Anbindung der Stadt langfristig zu sichern und zu verbessern.

Kerstin Pfeiffer
Hauptamtsleiterin
stellv. Bürgermeisterin