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Klein Schulzendorf

 Geschichte – kurze Zusammenfassung

 Im Jahre 1375 wurde der Ort als Scultendorf erstmalig urkundlich erwähnt. 

 Die Geschichte Klein Schulzendorfs war immer sehr eng mit der Vogtei, Burg und später mit der Stadt Trebbin verbunden. Den in Trebbin sitzenden Vogten oder Hauptmännern unterstanden auch die dazugehörigen Amtsdörfer, Kliestow und Wiesenhagen (Neuendorf), später Thyrow und das damalige Schulzendorf, welches teilweise nur wie ein Bezirk Trebbins angesehen wurde.

 Die Gründung kann sicher deutschen Kolonisten des 13. Jahrhunderts zugeschrieben werden und wird erfolgt sein, als die nahe Burg zum Schutze des Überganges vom Lande Jüterbog oder von der Zauche zum Teltow entstand. 

Die abgabepflichtigen Bewohner hatten Zinsen und Viktualien dem „castrum Trebin“ zu überbringen.

 Georg von Quast erhielt als kurfürstlicher Rat im Jahre 1505 Amt und Stadt Trebbin für 3500 Gulden. Klein Schulzendorf wird erstmals als Dorf im Amt genannt. 

 Im Jahre 1543 wird Klein Schulzendorf zu Trebbin eingekircht.

 Bis zum Jahre 1874 war für Klein Schulzendorf das Stadt- und Landgericht Zossen zuständig. Von 1849 – 1878 wurde das Dorf von der Gerichtskommission Trebbin und von 1879 – 1952 vom Amtsgericht Trebbin verwaltet.

 Bis zum Jahre 1874 wurden alle standesamtlichen Eintragungen nur in Kirchenbüchern erfasst.

 Standesamtliche Beurkundungen wurden für Klein Schulzendorf 

 vom 01.01.1874 – 1881 in der Amtsfreiheit Trebbin

vom 01.01.1882 – 1950 im Standesamt Wiesenhagen

vom 01.01.1951 – zur heutigen Zeit im Standesamt Trebbin

 verwaltet.

 Wirkliche Eigenständigkeit erlangte die Gemeinde erst am Ende des 19. Jahrhunderts. Nach rund 100-jähriger Eigenständigkeit wurde Klein Schulzendorf am 28. September 1998 durch Bürgerentscheid in die Stadt Trebbin eingemeindet und ist seit dem Ortsteil von Trebbin.

"Klein Schulzendorf verfügt über einen alten Dorfkern und dem Wohngebiet Am Heidepark. Hier ist es in den letzten 20 Jahren zu einer echten Einheit gekommen. Neue Einwohner sind hier herzlich willkommen - können sich schnell integrieren und in die örtlichen Vereine einbringen - sei es in der Freiwilligen Feuerwehr, im Heimatverein, im Verein Kinder für Kinder, im Seniorenclub oder beim Familienfußball am Sonntag. Die AGT ist sicher noch immer der größte Arbeitgeber Trebbins und bietet neben Landwirtschaft unter anderem noch eine Tankstelle, ein Hotel mit großer Kantine und Cateringservice, einem Saal für Feierlichkeiten, eine Lackiererei, einen Landmaschinenhandel und ist so breit aufgestellt.

  - Wir verfügen aber auch noch über die traditionsreiche Bäckerei Dennler, deren Klassiker "Das Märkische Brötchen" und auch die "Makronentörtchen" bereits seit Jahrzenten allseits beliebt sind. " - Marion Schmidt, Ortsvorsteherin

Schauen Sie auch hier unter www.heimatgeschichte-trebbiner-ortsteile.de