Arbeiten an der Grünbrücke haben begonnen

Hoffnung auf Ende der Sperrung Anfang November
In der 37. Kalenderwoche haben die Arbeiten an der Grünbrücke begonnen. Damit ist ein wichtiger Schritt zur Sanierung des Bauwerks und zur möglichst baldigen Aufhebung der bestehenden Sperrung gemacht.
Im ersten Arbeitsschritt werden die vorhandenen Risse für die Sanierung mit Epoxidharz vorbereitet. Dafür werden die Risse zunächst fachgerecht aufgeschnitten und anschließend verspachtelt. Danach kann das Epoxidharz eingefüllt werden.
Eine besondere Herausforderung stellt dabei die erforderliche Verarbeitungstemperatur dar. Sowohl die Verarbeitung als auch die Aushärtung des Harzes müssen bei einer konstanten Temperatur von etwa 20 Grad Celsius erfolgen. Um diese Bedingungen auch bei wechselhafter Witterung sicherzustellen, wird die Brücke mit Überseecontainern und Planen eingehaust. So entsteht ein geschützter Bereich, in dem die notwendigen Temperaturen gehalten werden können.
Das Aushärten des Materials nimmt bei konstanten Bedingungen rund 72 Stunden in Anspruch. Um den vorgesehenen Bauablauf möglichst effizient und zügig umzusetzen, werden die beiden Brückenteile parallel von zwei spezialisierten Fachfirmen bearbeitet.
Wenn die Arbeiten planmäßig verlaufen, besteht die Hoffnung, dass die Grünbrücke Anfang November wieder in dem Zustand ist, den sie vor der Sperrung hatte, und die Einschränkungen aufgehoben werden können. Für die besonders belasteten Ortsteile heißt es bis dahin leider noch, durchhalten. Gleichzeitig ist die Aussicht auf eine Entlastung inzwischen greifbar.
Auch an anderer Stelle wird an der Verkehrssicherheit gearbeitet. In Märkisch Wilmersdorf wird eine neue Geschwindigkeitsanzeige installiert. Sie soll die Fahrerinnen und Fahrer auf die Gefährlichkeit überhöhter Geschwindigkeit aufmerksam machen und dazu beitragen, das Fahrverhalten zu sensibilisieren.
Weitere Geschwindigkeitsanzeigen sollen folgen. Damit soll an besonders belasteten oder sensiblen Stellen zusätzlich für mehr Aufmerksamkeit und Sicherheit im Straßenverkehr gesorgt werden.
Frau Pfeiffer
Hauptamtsleiterin
stellv. Bürgermeisterin



