Rathaus

Thomas Berger
Thomas Berger

Sehr geehrte Trebbinerinnen und Trebbiner,
sehr geehrte Besucherinnen und Besucher,

seit 1995 wohne und arbeite ich in Trebbin. Zunächst war ich Amtsdirektor und wurde später zum Bürgermeister gewählt.
Längst fühle ich mich als Trebbiner und in meinem Wohnort Stangenhagen so wohl, dass ich nicht mehr weg will. Ich bin gern Bürgermeister und möchte auch in Zukunft, gemeinsam mit Ihnen, für eine weitere Gestaltung des Lebensraumes Trebbin sorgen. Das bisher Erreichte eröffnet viele Perspektiven für unsere Stadt und ist für mich Ansporn neue Herausforderungen anzunehmen.

Ich beabsichtige, mich an dieser Stelle in regelmäßigen Abständen an Sie zu wenden, um über aktuelle Neuigkeiten und Vorhaben zu berichten oder auch bei bestimmten Anlässen und Gegebenheiten Position zu beziehen.

Die Stadt feierte in 2013 ihr 800. Jubiläum. Damit ist Trebbin sogar älter als die Bundeshauptstadt Berlin. In all den Jahrhunderten erlebte die Stadt aufregende und weniger aufregende Ereignisse, über die in Zeiten von Jubiläen besonders intensiv gesprochen wird. So beschäftigten sich gerade auch im Jubiläumsjahr 2013 viele Bürgerinnen und Bürger wieder mit der nahen und fernen Geschichte unserer Stadt. Die einen arbeiteten Geschichte auf, wie die vielen bisher erfolgten Dokumentationen insbesondere unserer Heimatvereine belegen. Andere wiederum versuchten, die Geschichte erlebbar zu machen. Der große Festumzug zu den Jubiläumsfeierlichkeiten zählte mehr als 800 Teilnehmer, die auf die vielen historischen Ereignisse in unserer Stadt in den vergangenen 800 Jahren in Form von Schaubildern aufmerksam machten. Mindestens genauso wertvoll, wie historische Dokumentationen oder gelebte Geschichte sind aber die vielen Erinnerungen und Erzählungen über das alltägliche Leben von damals. Wenn wir verstehen wollen, warum die Dinge so sind, wie sie sind, dann dürfen wir nicht aufhören über unserer Erfahrungen und das Erfahrene von damals zu erzählen, aber auch zuzuhören, wenn uns andere darüber erzählen möchten. Es sind nicht die in Geschichtsbüchern aufgeführten großen Ereignisse der Geschichte, die uns alleine erklären, warum wir heute so sind, es sind die unzähligen kleinen Geschichten über Menschen und ihr Schaffen in unserer Stadt, die uns erklären, warum die Dinge damals so waren und heute so sind. Und diesen unzähligen kleinen Geschichten können wir nur durch Erzählen und Zuhören eine Chance geben, uns zu überleben. Jeder kann mit seinen Geschichten von damals seinen Teil dazu beitragen, dass unsere Stadtgeschichte nicht endet, denn das Damals endete erst gestern. Nur durch Erzählen und Zuhören stärken wir das Verständnis füreinander. Und dafür ist Geschichte so wichtig in unserem täglichen Leben.

In diesem Sinne freue ich mich immer, Neues von damals zu erfahren.

Ihr Thomas Berger
Bürgermeister