Städtische Bauprojekte
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Sozialraum West
Themennachmittag und Bürgerdialog in Luckenwalde
Am 6.11.2025 fand in Luckenwalde ein gemeinsames Veranstaltungsformat zum Sozialraum West statt, an dem die Gemeinde Nuthe-Urstromtal sowie die Städte Trebbin und Luckenwalde beteiligt waren. Ziel der Veranstaltung war es, aktuelle Themen und Herausforderungen in der Region gemeinsam zu diskutieren und Impulse für die weitere Zusammenarbeit zu setzen.
Ab 13:40 Uhr wurden verschiedene Thementische angeboten, die sich mit aktuellen Fragen und Herausforderungen der Region beschäftigten. Im Mittelpunkt standen dabei die Themen „Hass hat Hausverbot – Jugend schützen, Haltung zeigen“, Seniorenpolitische Leitlinien, Polizeiliche Prävention, das Treffen der Regionalkonferenz Kinderschutz, Region West sowie der Austausch der EU-Projekte zu Chancen für den Arbeitsmarkt.
Die Thementische waren gut besucht und boten Raum für anregende Diskussionen und einen offenen Erfahrungsaustausch. Auch Bürgermeister Herr Haase war gemeinsam mit seinem Team vertreten. Zwischen den Teilnehmenden fand ein intensiver und konstruktiver Austausch statt, bei dem viele wertvolle Anregungen für die zukünftige Arbeit im Sozialraum West gesammelt werden konnten.
Am Abend, ab 18:00 Uhr, lud die Veranstaltung zum Bürgerdialog ein. Gemeinsam mit Landrätin Kornelia Wehlan, Elisabeth Herzog-von der Heide, Bürgermeister Ronny Haaae und Stefan Scheddin standen die Vertreterinnen und Vertreter der Kommunen den Bürgerinnen und Bürgern Rede und Antwort. In einer offenen Gesprächsrunde wurden Themen rund um die regionale Entwicklung, soziale Projekte und kommunale Herausforderungen besprochen. Herr Haase vertrat dabei die Stadt Trebbin engagiert und beantwortete die Fragen der Anwesenden.
Die Veranstaltung verdeutlichte erneut, wie wichtig der regelmäßige Austausch und die enge Zusammenarbeit zwischen den Kommunen im Sozialraum West sind. Nur gemeinsam lassen sich Lösungen finden, die den Menschen in der Region direkt zugutekommen.
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Erneuerung der Gehwege in der Parkstraße
Bauvorhaben Erneuerung der Gehwege in der Parkstraße abgeschlossen
Am 06.11.2025 fand die Bauabnahme für das Vorhaben Erneuerung der Gehwege in der Parkstraße Trebbin statt. Damit konnte die dringend notwendige Maßnahme im Wesentlichen abgeschlossen werden. Kleine Rest- und Nacharbeiten sind allerdings noch offen.
Die Parkstraße in Trebbin ist eine Wohngebietssammelstraße mit Erschließungsfunktion für den ÖPNV. Am Ende der Parkstraße befindet sich der Bahnhof Trebbin sowie eine Bushaltestelle. Durch die ÖPNV- Erschließungsfunktion sind die Gehwege der Parkstraße durch Fußgänger/innen hoch frequentiert. Die Straße ist Schulweg für Schüler/innen der weiterführenden Schulen und für Berufsschüler/innen. Auch Berufs-Pendler/innen nach und Richtung Berlin nutzen die Parkstraße fußläufig.
Der Bahnhof Trebbin wird als „Östliches Tor zum Naturpark Nuthe-Nieplitz“ bezeichnet, weshalb Tagestouristen und Wanderer mit dem Zug nach Trebbin kommen und ebenfalls die Gehwege der Parkstraße benutzen. Nicht zuletzt nutzen Bahnreisende die Gehwege für anstehende Fahrten aus anderen Gründen, wie Anschluss zum BER, Arztbesuche in der Kreisstadt Luckenwalde, Kultur- und Freizeitfahrten, u.ä.
Die Gehwege in der Parkstraße befanden sich seit einigen Jahren in einem desolaten Zustand, die Verkehrssicherheit war gefährdet oder kaum gegeben.
Aufgrund der Bedeutung der Parkstraße ist es der Stadt Trebbin gelungen, Fördermittel für die Erneuerung der Gehwege zu erhalten. Bereits Anfang 2023 wurde ein Antrag beim Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg eingereicht, mehr als ein Jahr später ist der Bescheid über die Gewährung von Zuwendungen für Maßnahmen im kommunalen Straßenbau zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in den Gemeinden eingegangen. Die Investitionssumme für die gesamte Baumaßnahme beträgt ca. 335.000 €, das Land Brandenburg trägt davon ca. 120.000 €.
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Errichtung von Windenergieanlagen
Im Rahmen der Errichtung von Windenergieanlagen in der Gemarkung Kerzendorf werden im Auftrag der Betreibergesellschaft UGE Siethen Eins GmbH & Co. KG Teile des Thyrower Weges/Tertianweges zwischen der Ortslage Thyrow und Ludwigsfelde für den Errichtungsverkehr ausgebaut. Der Baubeginn soll im Oktober 2025 erfolgen. Im Vorfeld der Wegebefestigung werden notwendigen Vermessungsarbeiten sowie Eingriffe in angrenzende Gehölze durchgeführt und nach Möglichkeit in direkt angrenzenden Bereichen ausgeglichen. Im Zusammenhang mit dem Vorhaben stehende Bau- und Rückbautätigkeiten werden voraussichtlich im dritten Quartal 2026 enden.
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Hortneubau Trebbin
Neues vom Hortneubau (04/26)
Die Baugenehmigung ist Mitte Februar erteilt worden und die ersten Vorbereitungen (Baumfällarbeiten) wurden durchgeführt. So steht einem Baubeginn in diesem Jahr nichts mehr im Wege. Im Hintergrund liefen derweil die vertieften Planungen. So musste die gesamte Technikführung im Haus untergebracht werden, die Materialien für die Fassade und den Innenraum abgestimmt werden sowie deren Details und Auswirkungen besprochen werden. All dies bildet die Grundlage für die Erstellung der Leistungsverzeichnisse, welche kurz vor der Veröffentlichung stehen. Da eine EU-weite Ausschreibung durchzuführen ist, müssen längere Fristen eingehalten werden.
Es dauert daher noch ein paar Wochen bevor eine lange, intensive Planung in die Realität umgesetzt werden kann. Die Pläne lassen auf Großartiges hoffen.
Abteilung Hochbau/Stadtplanung
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Der Bauantrag für den Hortneubau wurde bei der Unteren Bauaufsicht eingereicht. (07/25)
Das geplante Gebäude bietet Platz für bis zu 300 Kinder und soll auf der Fläche östlich neben der Sporthalle im Bereich des ehemaligen Schulgartens errichtet werden.
Der vom Architekturbüro S&P Sahlmann Planungsgesellschaft für Bauwesen mbH Potsdam geplante Entwurf besteht aus drei versetzt aneinander gereihten Gebäudeteilen und erhält - passend zum Namen des Hortes „Gartenkinder“ - möglichst viel Baumbestand. Der Außenbereich selbst wird als Garten mit verschiedenen Bereichen gestaltet.
Das Erdgeschoss bietet Platz für den Verwaltungsbereich mit Anmeldung, einem großen Bewegungsraum mit Umkleidetrakt, dem Essensbereich mit Küche, diversen Nebenräumen und großen WC-Trakt sowie einer Einheit bestehend aus vier Räumen, die in erster Linie für die Erstklässler bestimmt sind.
Der Verwaltungs- und Technikbereich wird so ausgestattet, dass er im Bedarfsfall auch als Katastrophenstützpunkt dienen kann. Der Bewegungsraum mit Umkleiden und WCs kann räumlich vom restlichen Hort getrennt werden und außerhalb der Hortöffnungszeiten für sportliche Aktivitäten oder Veranstaltungen genutzt werden.
Im Obergeschoss befinden sich die Räume für die zweiten bis vierten Klassen. In jedem der drei „Häuser“ befinden sich immer vier Horträume mit eigener Sanitäreinheit. Die Räume werden - angepasst an den Situationsansatz - thematisch gestaltet sein. Doch auch eine nach Altersstufen getrennte Betreuung oder eine völlig andere pädagogische Konzeption wäre mit diesem Raumkonzept flexibel und leicht umsetzbar. Bei sinkenden Kinderzahlen wäre es sogar möglich, einzelne Nutzeinheiten der Einrichtung vom Rest zu trennen.
Zeitplan
Die bisherigen Schritte liegen insgesamt noch gut im Zeitplan.
Rückblick
In der Hauptausschusssitzung vom 26.02.2024 wurde die BigBau damit beauftragt, ein europaweites Vergabeverfahren mit vorgeschaltetem Ideenwettbewerb für einen Hortneubau zu betreuen. Dieses wurde vorbereitet und durchgeführt. Dabei handelt es sich um ein mehrstufiges Verfahren. Im ersten Schritt konnten sich interessierte Büros bewerben. Anhand von diversen zu erbringenden Qualifikationen, die mittels einer Bewertungsmatrix bepunktet wurden, durften die besten Anbieter in der zweiten Stufe eine Ideenskizze einreichen. Die Vorstellung der Ausarbeitung fand am 16.10.2024 statt. Das Büro S&P Sahlmann stach durch den sensiblen Umgang mit der Umgebung und mit einem geordneten, aber trotzdem interessanten Raumkonzept derart hervor, dass die Wahl der Jury leichtfiel. Da das Bewertungsverfahren aber nicht nur die Ideenskizze berücksichtigt, sondern auch andere Kriterien, beispielsweise Kosten, musste der favorisierte Entwurf noch der kritischen Bewertung standhalten. So konnte die Beauftragung des Büros in der SVV am 04.12.2024 beschlossen und die verhandelten Planerverträge kurze Zeit später unterzeichnet werden. Die Zeichnungen für den Bauantrag mussten durch die Konkretisierung der technischen Ausstattung und der Gegebenheiten vor Ort nur noch leicht justiert werden, wobei auch Zuarbeiten anderer Fachgebiete maßgebend waren. Beispielsweise wurden Baugrunderkenntnisse in die Planung eingearbeitet uvm.
Das Gebäude wird zukünftig über eine Luft-Wärme-Pumpe beheizt. Aber auch andere Systeme, wie z.B. eine Eisheizung, wurden auf Machbarkeit und Sinnhaftigkeit geprüft. Die Planung wurde vorab mit der Unteren Bauaufsicht und einzelnen Fachämtern besprochen. Sich daraus ergebende Erkenntnisse sind ebenfalls in den aktuellen Stand der Planung mit eingeflossen, um eine zügige Bearbeitung der Baugenehmigung zu erwirken.
Der Bauantrag wurde am Freitag, den 11.07.2025, eingereicht.
Ausblick
Parallel zur Bauantragsbearbeitung wird die Ausführungsplanung konkretisiert, d.h. das Architekturbüro widmet sich den Details, wie z.B. die Gestaltung der Fassade oder der Innenraumgestaltung, einschließlich aller Anschlüsse. Diese Planung bildet dann die Grundlage für die Ausschreibung der einzelnen Gewerke. Das Gleiche gilt auch für die anderen Fachplaner, wie Tragwerksplaner, Haustechnikplaner und Außenanlagenplaner. Die Details werden immer wieder aufeinander abgestimmt.
Erst nach Erhalt der Baugenehmigung kann mit dem eigentlichen Bau des Hortes begonnen werden. Nur vorbereitende Maßnahmen sind vorher eingeschränkt erlaubt. Der Erhalt der Baugenehmigung ist maßgeblich für den weiteren Zeitplan im Baugeschehen.
Nach Fertigstellung des Gebäudes sind diverse Abnahmen und die Erteilung der Betriebserlaubnis notwendig, bevor der Hort für die Trebbiner Schülerinnen und Schüler endlich seine Pforten öffnen darf.
Abteilung Hochbau/Stadtplanung
17.07.2025 -
Fachkonzept Freiflächensolar
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Einzelhandelskonzept mit Fokus auf die Nahversorgung Stadt Trebbin